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Weder populäre Globalisierung noch globaler Populismus : ein weltwirtschaftliches Gedankenexperiment / Michael Dauderstädt - [Electronic ed.] - Bonn, 2000 - 20 Bl. = 103 KB, Text . - (Globalisierung und Gerechtigkeit)
Electronic ed.: Bonn : FES Library, 2001

© Friedrich-Ebert-Stiftung




Der Komplex der „Globalisierung" assoziiert Interessenkonflikte
zwischen (armen und reichen) Ländern.
Tatsächlich bestehen die im Zuge außenwirtschaftliche Beziehungen entstehenden
Konflikte überwiegend zwischen unterschiedlichen nationalen gesellschaftlichen Interessen.
Schon eine stark vereinfachte Analyse nach dem Ricardomodell erklärt zentrale Phänomene
der Globalisierung wie etwa wachsende Arbeitslosigkeit.
Aber die betroffenen Gruppen sind nicht Opfer internationaler Märkte, sondern
einer nationalen Entscheidung, die jeweils anderen Interessen Vorrang gibt.
Diese Entscheidungen fallen aber selten politisch, sondern folgen
der Logik der Märkte.





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© Friedrich Ebert Stiftung | technical support | net edition fes-library | September 2001