Chronik der deutschen Sozialdemokratie / Franz Osterroth ; Dieter Schuster. - [Electronic ed.]. - Berlin [u.a.]
Der Parteivorstand und der Vorstand der Bundestagsfraktion der SPD erklären ihre volle Sympathie für das Streben der Arbeitnehmer nach einer gerechten Erhöhung ihres Anteils am Sozialprodukt.
3. Nach dem Zweiten Weltkrieg. 2., neu bearb. und erw. Aufl. 1978.
Electronic ed.: Bonn : FES Library, 2001
Stichtag:
11. Aug. 1954
Die Sozialdemokratie erwartet, daß die gerechtfertigten Ansprüche der Arbeitnehmer sich durchsetzen. Sie erkennt an, daß der bisherige Verlauf des Streiks in Hamburg, der unter den besonders schwierigen Umständen eines Arbeitskampfes in Versorgungsbetrieben geführt werden muß, mustergültig war und erwartet, daß die Notstandsarbeiten entsprechend den Richtlinien des Deutschen Gewerkschaftsbundes durchgeführt werden, um einen allgemeinen Notstand zu verhindern.
Die Sozialdemokratie wendet sich gegen die Absichten von Kreisen der Bundesregierung, durch ein Zwangsschlichtungssystem die Freiheit der Auseinandersetzung zwischen den Sozialpartnern zu erdrosseln.