Chronologie der deutschen Gewerkschaftsbewegung von den
Anfängen bis 1918 / Von Dieter Schuster. Mit einem Vorw. von Rüdiger
Zimmermann und Registern von Hubert Woltering. - Bonn : Bibliothek der
Friedrich-Ebert-Stiftung, 1999
Mit einer Bundesratsverordnung werden die Arbeitsschutzbestimmungen für die Tabak- und Zigarrenherstellung etwas verbessert. Reine Familienbetriebe (Hausindustrie) sind von der Geltung der Vorschriften weiter ausgeschlossen. Der neu gegründete "Werkmeisterverband der Schuhindustrie" mit Sitz in Frankfurt a. Main organisiert die "Betriebsbeamten" der Schuh- und Schäftefabrikation: Betriebsleiter, Obermeister, Werkmeister, Meister, Modelleure, Hilfsmodelleure, Hilfsmeister, Meisterinnen und Hilfsmeisterinnen. 1914 hat der Verband 2.262 Mitglieder in 51 Bezirksvereinen. Der Verband arbeitet von Anfang an eng mit dem Zentralverband der Schuhmacher zusammen. Der Verband gibt die "Schuh-Post" heraus.
Stichtag:
17. Februar 1907