Während momentan fast alle Augen auf die Handelsauseinandersetzungen zwischen den USA und China gerichtet sind, ist eine Eskalation des Handelsstreits mit Europa ebenfalls noch nicht vom Tisch. Die Androhung von Zöllen auf Autos und Autoteile von bis zu 25 Prozent ist angesichts der China-Debatte aber nur verschoben und würde die EU und vor allem die deutsche Wirtschaft hart treffen. Auch politisch hätte eine solche Entscheidung massive Auswirkungen auf das transatlantische Verhältnis. Doch wie können in der Zukunft die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU konstruktiv gestaltet werden? Welche politischen Entwicklungen und Akteure gilt es, dabei im Auge zu behalten? Antworten und Hintergrundinformationen zu einem möglichen „TTIP“ gibt die Analyse von Chris Schwartz, dem Gründer der progressiven Beratungsfirma Blue Pencil Strategies. Er entwickelt drei Szenarien, wie die transatlantischen Handelsbeziehungen in der Zukunft aussehen könnten.