FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Kleinert, Fritz (*21.3.1920)

Geb. in Koitz-Überschau in Niederschlesien/Kreis Liegnitz als Sohn eines Bauern, Volksschule, Lehre und Arbeit als Schlosser; 1941 Wehrmacht, 1944 sowj. Kriegsgefangenschaft, Antifaschule, Angeh. des NKFD, 1946 Rückkehr nach Deutschland; 1946 Mitgl. der SED; 1946/47 Arbeit als Schlosser in Halle, 1947/48 stellv. Leiter des Heimkehrerlagers in Apollendorf; 1948-50 AL bzw. 2. Sekretär der SED-KL Wittenberg, 1950 1. Sekretär der SED-KL Quedlinburg, 1950-52 AL für Organisationsfragen in der SED-Landesleitung Sachsen-Anhalt; 1952/53 Studium an der PHS beim ZK der KPdSU in Moskau; 1953-57 Leiter der Abt. LOPMO des ZK, 1957/58 stellv. Leiter der Org.-Abt. des ZK; im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um die innerparteiliche „Wollweber-Schirdewan Fraktion“ Februar 1958 Ablösung von der Funktion als stellv. AL; 1958-61 1. Sekretär der SED-KL Oranienburg, Juli 1961 erneute Kritik, „strenge Rüge“ und Ablösung; anschl. Arbeit als Schlosser im VEB LEW Henningsdorf, 1962-86 AL bzw. HAL für Neuererwesen und Patentwesen.
A.H.