Zur Entscheidung über die Tarif(un)fähigkeit der CGZP.

  • Die CGZP hat weder eine abgeleitete noch eine originäre Tarifzuständigkeit für den Bereich der branchenübergreifenden Leiharbeit. Durch Delegation von Zuständigkeiten an die Spitzenorganisation, aber auch bei Annahme einer originären Tarifzuständigkeit kann der vorhandene Kompetenzbereich der Mitgliedsgewerkschaften nicht erweitert werden. Sie ist nicht tariffähig, da die von ihr abgeschlossenen TV in ihrer Gesamtheit nicht darauf schließen lassen, dass sie gegenüber der Arbeitgeberseite als durchsetzungsfähige Arbeitnehmervertretung auftritt. Wird durch eine Vielzahl von Haustarifverträgen das Niveau des Flächentarifvertrags unterlaufen, kann ein Flächentarifvertrag alleine keine Tariffähigkeit indizieren.

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Metadaten
Author:C. Brors
Parent Title (German):Arbeit und Recht (FRG 075);
Document Type:Other
Language:German
Year of first Publication:2010
Release Date:2016/02/18
Tag:Als PDF, als e-paper und/oder als abstract vorhanden; Arbeitnehmer; Arbeitsgericht; Arbeitsrecht; Beiträge; Christlich; Gerichtsverfahren; Gewerkschaft; Rechtlicher Aspekt; Sozialversicherung; Tarifvertrag; Verbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen; Zeitarbeiter
Issue:10
First Page:406
Last Page:412
DEGPOL (European trade union policy):

$Rev: 13581 $