Aber ob die Karten voll ausgereizt sind .... (10Jahre Mitbestimmungsgesetz 1976 in der Bilanz).

  • Die materialreiche empirische Untersuchung zehn Jahre nach der Verabschiedung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 geht vor allem der Frage der praktischen Auswirkungen einer verstärkten Arbeitnehmerbeteiligung im Aufsichtsrat nach. Das nun vorliegende Ergebnis vermittelt ein aufschlußreiches Bild über wesentliche Fragen wie z.B. Ablauf und Ergebnis der Aufsichtsratswahlen in den einzelnen Branchen, das Verhalten der leitenden Angestellten und Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat, die veränderte Informationspolitik der Unternehmen sowie die spezielle Rolle des »Arbeitsdirektors«. Fazit der Untersuchung sind einesteils erhebliche strukturbedingte Mängel für eine wirksame Interessenvertretung im Vergleich zu den Möglichkeiten der Montanmitbestimmung. Abhängig von den jeweils gegebenen unternehmenspolitischen Rahmenbedingungen bestehen dennoch für eine offensive Arbeitnehmervertretung ausbaufähige Mitbestimmungsmöglichkeiten. Im Zeichen der neuerlichen politischen Auseinandersetzung um den Fortbestand der qualifizierten Unternehmensmitbestimmung gewinnt diese Praxis-Bilanz ihre aktuelle Bedeutung. Mitbestimmung muß in ihren Auswirkungen für die Betroffenen erfahrbar gemacht und weiterentwickelt werden, soll sie unter den sich verändernden technischen und ökonomischen Bedingungen ihre Attraktivität auch für die Zukunft behalten.

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Metadaten
Author:U. Bamberg, M. Bürger, B. Mahnkopf
Document Type:Other
Language:German
Year of first Publication:1987
Release Date:2016/02/18
Tag:Als PDF, als e-paper und/oder als abstract vorhanden; Arbeitnehmer; Arbeitnehmervertretung; Aufsichtsrat; Betriebsrat; Gewerkschaft; Historisch; Mitbestimmung am Arbeitsplatz; Mitbestimmung nach deutschem Recht; Unternehmensstrategie
First Page:003
Last Page:375
DEGPOL (European trade union policy):

$Rev: 13581 $