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Gewerkschaftspresse

Aus den Bereichen Bau, Holzverarbeitung, Metall, Druck, Dienstleistung, Nahrungsmittel, Leder, Tabak, Verkehr, Landarbeit und Bergbau sollen die wichtigsten Gewerkschaftszeitschriften digitalisiert und frei zugänglich ins Netz gestellt werden. Der Zeitraum soll sich von den Anfängen der deutschen Gewerkschaftsbewegung bis zum Jahr 1933 erstrecken. Berücksichtigt werden sollen die drei großen Ströme der deutschen Gewerkschaftsbewegung, die sich 1945 in einer überparteilichen Einheitsgewerkschaft vereinigt haben: liberale, christliche und „freie“ Gewerkschaften (sozialdemokratisch/sozialistisch). State of the art sollen die digitalisierten Periodika lokal, über Verbundstrukturen, die ZDB, EZB, das Portal digitalisierter Drucke und über die Virtuelle Fachbibliothek SOWIPORT unter dem Dach von VASCODA angeboten werden. Suchmaschinen sollen ferner die digitalisierten Quellen „finden“.

Für drei Jahre unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft das Projekt Projektbeginn 2010). Bewilligt wurden Mittel für die Imagedigitalisierung. Die Erschließung erfolgt ausschließlich auf Heftebene. Viele nationale und internationale Archive und Bibliotheken unterstützen das Projekt. Weit verstreute Gewerkschaftszeitungen sind somit "in einem Stück" lesbar.

Die informationstechnische Umsetzung des Projektes erfolgt im Rahmen der University Electronic Library of Jena (UrMEL).UrMEL als Plattform und Technologie für das Publizieren, Erfassen, Erschließen, Verbinden, Präsentieren und Archivieren elektronischer und multimedialer Dokumente erfüllt im hohen Maße die Vorgaben der Praxisregeln, wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft für Digitalisierungsprojekte formuliert hat.