Chronologie der deutschen Gewerkschaftsbewegung von den
Anfängen bis 1918 / Von Dieter Schuster. Mit einem Vorw. von Rüdiger
Zimmermann und Registern von Hubert Woltering. - Bonn : Bibliothek der
Friedrich-Ebert-Stiftung, 1999
Das Zentrum verlangt von der Reichsregierung einen Gesetzentwurf zur Schaffung von Arbeitskammern. Diese Kammern sollen sich auf die Großindustrie beschränken, da die Handwerksgesellen bereits in den Innungen und Handwerkskammern vertreten seien. Ein Kongreß der Transportarbeiter in London bestätigt das internationale Komitee und weist ihm u.a. folgende Aufgaben zu: Agitation für den Achtstundentag, Beseitigung der Sonntagsarbeit und das Boykottieren von Schiffen, welche aus Ländern kommen, in welchen gestreikt wird, zu erreichen. Der "Seemannsverband in Deutschland" wird gegründet. Der Brauerverband hat bis zu diesem Zeitpunkt Tarifverträge mit 21 Betrieben abgeschlossen. Die Bauhilfsarbeiter schließen ihren ersten Tarifvertrag ab.
Stichtag:
1898
Diese Kammern sollen in ihren Aufgaben jedoch begrenzt bleiben.