Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Klaus Busch
Das Korridormodell - Relaunched. Ein Konzept zur Koordinierung wohlfahrtsstaatlicher Politiken in der EU

(Juli 2011)
Der Text versteht sich als ein Beitrag zur Diskussion eines Konzepts zur Vertiefung der sozialen Integration der Union. Das Korridormodell, auch sozialer Stabilitätspakt genannt, ist ein auf der europäischen Ebene angesiedelter Koordinierungsmechanismus, der sicherstellen will, dass in der EU eine enge Beziehung zwischen ökonomischem und sozialem Fortschritt aufrechterhalten bleibt, der europäische Wettbewerb der Wohlfahrtsstaaten und damit Sozialdumping vermieden wird und der ökonomische und soziale Integrationsprozess in Europa Hand in Hand gehen. Das Korridormodell ist Ende der 1990er Jahre entwickelt worden. Es hat in der Sozialdemokratie und bei den Gewerkschaften in Europa eine gewisse Anerkennung gefunden, ist aber auch auf Kritik gestoßen. Die momentane Krise des Integrationsprozesses sowie die Gefahr, dass im Zuge der fiskalpolitischen Konsolidierungsmaßnahmen vieler EUStaaten der Wohlfahrtsstaat erodiert, sollte Anlass genug sein, einem sozialpolitischen Koordinierungskonzept in der EU einen neuen politischen Schub zu verleihen. Zu diesem Zweck sollen in dieser Arbeit das Korridormodell noch einmal kritisch überprüft, mögliche Probleme bei der Umsetzung des Konzepts benannt und Lösungsansätze aufgezeigt werden.


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