Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
FES: Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Radikale Verkleinerung der Bundesministerien, Konzentration der Ministerien auf politische Führungsaufgaben statt auf ausführende Verwaltung sowie "Auslagerung" von bis zu zwei Dritteln aller Stellen auf nachgeordnete Behörden sind Kernpunkte eines neuen Ministeriumsmodells. Die Zahl der Bundesministerien soll auf höchstens 15 verringert werden; durch Zusammenlegung, Aufgabenstraffung und eine drastische Organisationsreform sollen nach Größe und Bedeutung ausgewogene Ressorts entstehen. Die Verlagerung von nicht in erster Linie "politisch-strategischen" und folglich nichtministeriellen Aufgaben auf eigenständige oberste Bundesbehörden mit eigener Verantwortung für Etat und Ergebnis der Arbeit, macht diese zu flexiblen, ökonomisch selbstverantwortlich handelnden dynamischen Einheiten. Moderne Managementmethoden, Controlling, moderne Buchführung und Kostenrechnung sowie dezentralisierte schlagkräftige und entscheidungsfähige Einheiten charakterisieren die neue Organisationsstruktur.

Die Ministerien, exemplifiziert am Verkehrsministerium, könnten bis zu zwei Drittel ihrer Mitarbeiter in selbständige Bundesbehörden auslagern. Das verkleinerte Ministerium hat weniger Hierarchieebenen und weniger Abteilungen mit größeren Basiseinheiten (Referaten), ebenfalls mit eigener Ressourcen- und Ergebnisverantwortung. Das Gutachten beschreibt die organisatorischen Voraussetzungen, um Erfolgskontrolle, Eigenverantwortung und Leistungssteigerungen durchzusetzen. Der Minister behält die politische Verantwortung für jene Elemente, die er tatsächlich selbst durch politische und rechtliche Vorgaben, Personalauswahl und Organisation beeinflußt.

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