Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
FES: Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Abstract aus der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen ist auf die Währungsumstellung noch gar nicht vorbereitet. Gerade für den Mittelstand ergibt sich jedoch eine manifeste Notwendigkeit dazu. Die Euro-Einführung wird die KMU - vor allem die Kleinstunternehmen - überproportional belasten, da diese die Umstellungskosten nur auf vergleichsweise geringe Produktions- oder Verkaufsmengen aufschlagen können. Durch ihre Kundennähe sind sie zudem stärker von der doppelten Bargeldhaltung betroffen. Im Vergleich zu den Großunternehmen tragen die KMU die größeren Risiken bei der Währungsumstellung. Letztere werden von den steigenden Zinsen mehr belastet und haben einen erschwerten Zugang zu internationalen Kapitalmärkten. Ähnlich dem Binnenmarktprojekt 1993 wird auch die Euro-Einführung einer weiteren Unternehmenskonzentration und damit einem stärkeren Wettbewerbsdruck unter den KMU Vorschub leisten. Die einheitliche Währung schafft eine größere Transparenz für ausländische Kunden über das Angebot deutscher Unternehmen mit der Konsequenz, daß die Nachfrage bei wettbewerbsfähigen Erzeugnissen ansteigt. Bedingt durch die gleichzeitig stattfindenen Prozesse der Euro-Einführung und der EU-Osterweiterung werden die EU-Länder und deren Unternehmen, die an der Währungsunion teilnehmen, Anfang des nächsten Jahrzehnts einen doppelten Strukturbruch zu bewältigen haben.

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