FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Strampfer, Herbert (*15.9.1913 - 14.8.1995)

Geb. in Annaburg/Torgau als Sohn eines Beamten, Volks- und Mittelschule, Lehre als Elektrotechniker, 1933 Mitgl. der NSDAP; 1933-36 Ing.-Studium an der höheren Staatslehranstalt Hamburg, 1936 Abschluss als Elektro-Ing., Konstrukteur im Schaltanlagenbau; 1939-43 Wehrmacht, Leutnant, 1943-45 sowj. Kriegsgefangenschaft, 1944 Antifaschule, Angeh. des NKFD und MA des BdO; 1945 Rückkehr nach Deutschland, Mitgl. der KPD, Aug.-Okt. 1945 Schriftleiter Thüringische Volkszeitung Weimar, 1945/46 Prokurist Thüringische Verwaltungs-GmbH; 1946 Mitgl. der SED; 1946/47 Leiter der Abt. Wirtschaft SED-LV Thüringen, 1948-50 Werkleiter der Kammgarnspinnerei Werra, Wernhausen; 1950-52 Minister für Arbeit der Landesreg. Thüringen, 1953 Staatssekretär und Leiter der Kontrollstelle für Binnenhandel; 1953-55 Fernstudium an der ASR Potsdam-Babelsberg, Abschluss als Dipl.-Ökonom; 1953/54 Stellv. des Vors. der staatlichen Kommission für Handel und Versorgung, 1954/55 HAL Min. für Handel und Versorgung; 1956-58 Leiter der Hauptverw. Fahrzeugelektrik und Installationsmaterial; 1958-60 Leiter der VVB Optik der SPK, 1960-67 Vizepräsident und 1. Sekretär der KDT; zeitw. MA in der DDR-Handelsvertretung in Moskau; 1963-68 Mitgl. des FDGB-BuV und seines Präs.; später MA im Zentralinstitut für Information und Dokumentation.
A.H.