FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Sandig, Marianne (*30.12.1941 - Mai 2005)

Geb. in Bad Salzungen als Marianne Kisler, Tochter einer Arbeiterfamilie, Grundschule, Lehre und Ausbildung als Facharbeiterin für Schaf und Rinderzucht; Mitgl. der SED; Studium an der landwirtsch. Fachschule Oranienburg, 1965 Abschluss als staatl. geprüfte Landwirtin; MA im Kreislandwirtschaftsrat Oranienburg und ab 1972 Bürgermeisterin in Lehnitz; ab 1974 hauptamtl. BGL-Vors. im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Oranienburg; später Vors. des KV der Gew. Land, Nahrungsgüter und Forst Oranienburg; seit 1982 Mitgl. des Sekr. des ZV der Gew. Land, Nahrungsgüter und Forst, Dez. 1989/90 Vors. des Arbeitsausschusses bzw. Vors. der Gew. Land, Nahrungsgüter und Forst; anschl. MA der „Hans-Böckler-Stiftung“, ab Aug. 1991 Organisationssekretärin im DGB-Kreis Neuruppin, ab 1996 MA im DGB-Landesbez. Berlin-Brandenburg (Berech Sozialpolitik).
A.H.