FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Perk, Willy (*27.9.1905 - 9.12.1991)

Geb. in Dortmund als Sohn einer Arbeiterfamilie, Volksschule, Lehre und Arbeit als Metallarbeiter; 1919 Mitgl. des DMV, 1923 des KJVD, 1927 der KPD; Red. von Gewerkschaftszeitungen; nach 1933 antifaschist. Tätigkeit, 1934 Verurteilung durch den VGH zu acht Jahren ZH, 1942-45 KZ Sachsenhausen; 1945 Mitgl. und Funktionär der KPD-BL Ruhrgebiet bzw. der Landesleitung Nordrhein-Westfalen, 1946 Mitgl. des Prov. Landtages Nordrhein-Westfalen; 1946-48 Chefred. des Westdeutschen Volksechos; 1948 Übersiedlung in die SBZ, Mitgl. der SED; Intendant des „Deutschlandsenders“ 1956-59 1. Stellv. des Vors. des Staatlichen Rundfunkkomitees; 1959-63 Sekretär und Mitgl. des Präs. des FDGB-BuV, 1959-62 Sekretär für Westarbeit; 1963-70 Sekretär bzw. stellv. Vors. des Zentralausschusses der Volkssolidarität; 1970-75 AL und Sekretär sowie Mitgl. des Präs. der Zentralleitung des Komitees der Antifaschist. Widerstandskämpfer.
A.H.