FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Maschke, Walter (*6.10.1891 - 15.9.1980)

Geb. in Berlin als Sohn eines Holzarbeiters, Volksschule, kaufm. Lehre; 1908 Mitgl. der SPD und Gew., 1910 Mitgl. der Arbeiterjugend; 1912-14 MA in der Buchhandlung des „Vorwärts“ 1915-18 Soldat im I. WK; 1920/21 Jugendsekretär im ZV der Angestellten, 1922-33 Ltr. des Jugendsekr. des ADGB; ab 1933 illeg. Arbeit, 1934-36 Haft im KZ Lichtenburg, 1939/40 im KZ Sachsenhausen; nach Entlassung, Kontakte zur Widerstandsgruppe um Wilhelm Leuschner und Hermann Maass, 1941-44 kaufm. Angest., nach dem 20.7.1944 erneute Verhaftung, Verurteilung durch den VGH zu zwei Jahren ZH, Haft im ZH Bayreuth; 1945 Mitgl. der SPD, 1946 der SED; ab 1946 Mitgl. des Vorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes des FDGB Groß-Berlin; 1946-63 Mitgl. des FDGB-BuV, 1946-50 Mitgl. des Geschäftsführenden FDGB-BuV, 1948-50 Sekretär und Leiter der HA Schulung des FDGB-BuV; 1947-53 Vors. bzw. Sekretär der Zentralleitung der „Deutschen Volksbühne“, 1948-60 Mitgl. des Präsidialrates des KB; 1948-50 MdVR und MdV; 1952-59 stellv. Vors. des ZV der Gew. Kunst; 1959-69 Sekr. des Kulturfonds der DDR.
A.H.