FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Honisch, Karl (*14.11.1893 - 3.2.1959)

Geb. in Karwin/Kreis Teschen, Volksschule, Bergmann in Schlesien, 1913 Mitgl. des Bergarbeiterverbandes und der SPD, ab 1914 Soldat; 1918 Mitgl. der KPD, in den 20er Jahren Funktionär der KPD in Waldenburg/Schlesien und Gewerkschaftsfunktionär, Vors. des Betriebsrates der „Fuchsgrube“, 1931 gemaßregelt, anschl. Kassenrevisor der KPD-BL Schlesien; ab 1933 illeg. Arbeit, März 1933 verhaftet, bis Sept. 1933 „Schutzhaft“, nach Entlassung Bergmann und Leiter einer illeg. Widerstandsgruppe in Waldenburg; 1945/46 offizieller deutscher Vertreter im Entnazifizierungsausschuss in Waldenburg; Juli 1946 Übersiedlung in die SBZ, Mitgl. der SED, Funktionär des ZV der IG Bergbau, Verbindungssekretär beim FDGB-BuV, 1951-54 Vors. des ZV der IG Bergbau, 1952-55 Mitgl. des Präs. des FDGB-BuV, später zeitw. pers. Referent beim Vors. des FDGB-BuV Herbert Warnke, zeitw. Leiter der Abt. Internat. Verbindungen im FDGB-BuV.
A.H.