FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Herholz, Kurt (*25.9.1905 - 18.7.1983)

Geb. in Danzig als Sohn einer Arbeiterfamilie, Volksschule; Lehre und Arbeit als Maurer, Hilfsschlosser und Bauarbeiter; 1919 Mitgl. der SAJ, 1924 des KJVD, 1926 der KPD, Jan.-Juli 1929 Kursant an der Internationalen Leninschule in Moskau, Aug.-Dez. 1929 Redaktionsvolontär bei der KPD-Zeitung Freiheit in Düsseldorf, 1930 Instrukteur der Gewerkschaftsabt. der BL Ruhrgebiet, März 1931-Aug. 1932 Red. beim Ruhrecho in Essen, März/April 1932 Red. der Mannheimer Arbeiterzeitung, 1932/33 Red. der Niedersächsischen Arbeiterzeitung in Hannover, 1933 illeg. Arbeit, 28.2.1933 inhaft., KZ Mohringen und Oranienburg, 18.2.1934 Entlassung, bis 1936 arbeitslos, 1936-45 Arbeit als Maurer, 1937 Gesellenprüfung; Juni/Juli 1945 Red. der Volkszeitung Schwerin, ab Juli 1945-April 1946 AL Wirtschaft bzw. 3. Sekretär für Kultur und Erziehung der KPD-Landesleitung Mecklenburg, ab Nov. ehrenamtl. auch Vors. des FDGB-LV Mecklenburg, 1946/47 Mitgl. des FDGB-BuV, 1946 Mitgl. der SED; Mai 1946-Juni 1949 wiss. MA, AL und Lehrer an der PHS der SED in Liebenwalde und Kleinmachnow, April Rüge durch ZPKK wg. „ideolog. Sorglosigkeit“, Mai 1949 Abberufung aus der Funktion, Juni/Juli 1949-Dez. 1950 Stellv. des Leiters für kulturpolit. Arbeit in der Zonenverwaltung der MAS, 1951-53 HAL und Mitgl. des Sekr. des VdgB-ZV (Leiter der Abt. Aufklärung), 1953/54 Hauptreferent beim Min. für Aufbau, 1954/55 wiss. MA in der AdL, Institut für Agrarökonomik, 1955/56 Leiter der Abt. für den Innerdeutschen Handel DIA Nahrung, 1956-61 wiss. MA im IML, 1961-67 MA für Kaderfragen, 1967-72 Leiter der AG Kader im IML, 1972-76 erneut wiss. MA am IML; 1958 Kand., 1963-83 Mitgl. der ZRK der SED.
A.H.