FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Hübner, Willi (*20.4.1896 - †4.12.1979)

Geb. in Rixdorf bei Berlin als Sohn eines Krankenkassenangest., Volksschule und Realgymnasium, Lehre und Arbeit als kaufm. Angestellter, 1909-14 Seemann, 1914-18 Weltkriegsteilnehmer, 1919 Mitgl. der SPD, 1919-33 Angestellter des Deutschen Landarbeiter-Verbandes, 1924-33 Gausekretär und Gauleiter des DLV; nach 1933 illeg. Arbeit in Berlin-Köpenick und in Kiel, bis 1939 Geflügelfarm- und Kleintierzüchter, April 1939 Angest. beim Generalkommando des 3. Armeekorps, 1940-45 Wehrmacht (Marine), 1945 Mitgl. und Funktionär der SPD in Berlin-Köpenick; ab Sept. 1945-48 Referent für Landarbeiterfragen in der Zentralverw. für Land- und Forstwirtschaft; 1946 Abg. der Bezirksverordnetenversammlung; 1946/47 1. Vors. des ZV, ab 1947 2. Vors. des ZV der IG Land- und Forstwirtschaft der SBZ, 1946/47 Mitgl. des FDGB-BuV, Jan. 1948 Rücktritt als Mitgl. des BuV, Okt. 1948 Rucktritt als 2. Vors. der IG Land- und Forstwirtschaft; Angest. des Bezirksamtes Berlin-Kreuzberg, April 1949 Beisitzer im UGO-Vorstand, später Vorsitzender des Hauptbetriebsrates des Senats von West-Berlin; 1950-58 Abg. der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Abgeordnetenhauses.
A.H.