FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Grapentin, Willi (*27.7.1904 - 23.3.1994)

Geb. in Berlin-Mariendorf als Sohn eines Schlossers, Volks- und Berufsschule, Lehre und Arbeit als Galvanoplastiker und Stereotypeur, 1918 Mitgl. im Verband der Deutschen Buchdrucker, Mitgl. des KJVD, 1931 Mitgl. der KPD, nach 1933 illeg. Arbeit, zeitw. inhaft.; 1941 Wehrmacht, 1945 polnische Kriegsgefangenschaft; 1945 1. Vors. des Bezirksausschusses Berlin-Tempelhof, 1946 Mitgl. der SED und des FDGB; 1949-51 Vors. des ZV der IG Druck und Papier; 1950-55 Mitgl. des FDGB-BuV; später Leiter der Abt. Arbeit im Min. für Leichtindustrie, bzw. Sektorenleiter im Komitee bzw. Staatssekretär für Arbeit und Löhne, später Dir. der Betriebsberufsschule „Rudi Arndt“.
A.H.