FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Fritsch, Max (*20.12.1903 - 6.1.1962)

Geb. in Weißstein/Kreis Waldenburg als Sohn eines Bergarbeiters, Volksschule, Landarbeiter, Bergmann; 1919 Mitgl. des Bergarbeiter-Verbandes, 1922 des KJVD, 1923 der KPD, 1928 Ausschluss aus dem Bergarbeiter-Verband; 1930 Red. der KPD-Zeitung Ruhr-Echo, zeitw. Leiter der Lokalred. in Dortmund; nach 1933 illeg. Arbeit, Kurier der KPD-BL Ruhrgebiet, 1934 Verhaftung, Verurteilung wg. „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren Gefängnis, Haft im Straflager Abelitzmooer in Ostfriesland; nach Entl. Arbeit als Bergmann; illeg. Tätigkeit; 1946 Lehrgang an einer SMA-Schule in Oberschlesien, anschl. Übersiedlung in die SBZ, Mitgl. der SED und des FDGB; Sekretär des ZV der IG Bergbau, 1. Vors. der IG Bergbau im Land Sachsen-Anhalt, 1949-51 1. Vors. des ZV der IG Bergbau, Mitgl. des geschäftsf. Präs. des FDGB-BuV.
A.H.