FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Ellrich, Karl (*7.12.1902 - 10.7.1988)

Geb. in Halberstadt als Sohn eines Lederarbeiters, Volkschule, Lehrerseminar, Diesterweghochschule, Volksschullehrer, 1923 Mitgl. der KPD, ab 1925 in der kommunist. Gewerkschaftsarbeit, Lehrer im Roten Hilfe Heim „MOPR“ in Elgersburg/Thür., 1931 Mitgl. der SAP, 1933 Entl. aus dem Schuldienst, Übersiedlung nach Bayern; 1943 Wehrmachtssanitäter; 1945 Mitgl. der KPD, 1946 der SED; 1945 Referent für Volks- und Mittelschulen in der Dt. Zentralverw. für Volksbildung (DZfV), Dez. 1949-11./12.2.1954 Vors. des ZV der Gew. Unterricht und Erziehung, Mitgl. des FDGB-BuV und seines Präs.; 11./12.2.1954 wg. „gewerkschaftsfeindlicher Handlungen“ aus dem FDGB und der SED ausgeschlossen“, anschl. zeitw. inhaft., später Angest. am Deutschen Zentralinstitut für Lehrmittel, später am DPZI.
A.H.