FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Bombach, Erich (*11.11.1908 - 17.2.1985)

Geb. in Berlin als Sohn eines Buchbinders, Volks- und Aufbauschule, Lehre und Arbeit als kaufm. Angest.; 1925 Mitgl. der Gewerkschaft, des KJVD und der KPD; 1928/29 Polit.-Leiter des KJVD in Berlin-Neukölln; 1929/30 Gewerkschaftsobmann in der BL Berlin-Brandenburg, 1932 Gegnerarbeit im ZK des KJVD; ab 1933 illeg. Arbeit, 1933 Verhaftung, Verurteilung wg. „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren Gefängnis; Ende 1935 Entlassung aus der Haftanstalt Berlin-Tegel; 1936-42 Arbeit als Filmkopierer; 1942 Wehrmacht, 1942/43 Strafbataillon 999, 1943-47 amerikan. und britische Kriegsgefangenschaft; Febr. 1947 Rückkehr nach Deutschland, Mitgl. der SED; 1947 MA, AL und zuletzt stellv. HAL der Org.-Abt. des FDGB-BuV; Dez. 1949-53 Vors. des FDGB-LV Brandenburg bzw. des FDGB-BV Potsdam, Mitgl. der SED-BL Potsdam, zeitw. Kand. bzw. Mitgl. des Büros der SED-BL Potsdam; 1950-52 MdL Brandenburg, anschl. Abg. der BT Potsdam und Cottbus; 1952-57 Vors. des FDGB-BV Cottbus, Mitgl. der SED-BL Cottbus und zeitw. Kand. bzw. Mitgl. des Büros; ab 1955 Fernstudium an der PHS; 1957-60 stellv. Vors. des ZV der IG Metall/Metallurgie, 1950-60 Mitgl. des FDGB-BuV, 1960 wg. „Kapitulantentums“ Entbindung von der Funktion; ab 1960 Sekretär des FDGB-KV Berlin-Köpenick.
A.H.