FDGB-Lexikon, Berlin 2009


Baumann, Artur (teilw. auch als Arthur; *10.2.1905 - 18.8.1991)

Geb. in Gera als Sohn eines selbständigen Schneidermeisters, Volksschule, Lehre und Arbeit als Bäcker und Feinschleifer, Arbeiter in einem Kammgarnbetrieb, Transportarbeiter; 1921 Mitgl. des DTV, 1923 Mitgl. des KJVD, 1926 der KPD; nach 1933 mehrmals verhaftet, ab 1937 Facharbeiter, Feinschleifer, 1945 Wehrmacht und amerikan. Kriegsgefangenschaft; 1946 Mitgl. der SED; Aufbau des Verbandes der Metallarbeiter in Leipzig; 1946 2. Vors. 1948-50 1. Vors. des IG Metall LV Sachsen; 1949/50 Studium an der PHS; 1950-52 Vors. des FDGB-LV Sachsen und MdL Sachsen; 1950-52 Mitgl. der SED-Landesleitung Sachsen; 1953 kommiss. Vors. des ZV der IG Metall; 1952 Mitgl. des BT Leipzig; 1950-55 Mitgl. des FDGB-BuV; 1952/53 AL im FDGB-BuV, 1953-58 Sekretär und Mitgl. des Präs. des ZV der IG Metall-Metallurgie; 1958-60 MA der Abt. Gewerkschaften und Sozialpolitik im ZK der SED; ab 1961 Sekretär des ZV der IG Metall; 1970 Veteran und Vors. des Arbeitskreises verdienter Gewerkschaftsveteranen der IG-Metall.
A.H.